Unsere Sicht auf die Welt prägt im hohen Maße unser Erleben.

Wo der Blick eingeengt ist, erleben wir Probleme.

Wo der Blick schweifen kann, tauchen Lösungen auf.

Die Systemischen Strukturaufstellungen® sind ein Verfahren, private oder berufliche
Themen auf ungewohnte Art zu beleuchten und Aspekte zu sortieren:

Eine Aufstellung bietet der Klientin oder dem Klienten die Möglichkeit, ein Anliegen mittels Personen, sogenannten RepräsentantInnen, in den Raum zu stellen und so zunächst von außen zu betrachten. Die RepräsentantInnen bilden gemeinsam in der Art wie sie gestellt werden einen Wahrnehmungskörper. Unterschiede in der Körperwahrnehmung, in Haltung, Mimik oder Tonfall geben Hinweise auf Lösungswege jenseits der inhaltlichen Deutung. Diese ist allein der Klientin oder dem Klienten vorbehalten.
 
Das Verfahren wurde von Dipl. Psych. Insa Sparrer und Prof. Dr. Matthias Varga von Kibéd entwickelt und wird am SySt®-Institut in München gelehrt.
 
Wie läuft eine Systemische Strukturaufstellung® ab?
 
Im Vorinterview wird geklärt, woran der/die KlientIn nach der Aufstellung erkennen könnte, dass die Arbeit nützlich war. So wird sicher gestellt, dass die Arbeit dem Auftrag und den Zielen des/der KlientIn entspricht.
Das erste Bild einer Aufstellung wirkt wie ein Vergrößerungsglas (Sparrer/Varga von Kibéd) und zeigt die Perspektive des/der KlientIn auf die jeweilige Frage zum gegebenen Zeitpunkt.
Die Interventionen während der Aufstellung zielen auf eine Verbesserung der Befindlichkeit der RepräsentantInnen im Sinne einer Lösung für die Klientin/den Klienten.
Was im inneren Erleben in Bezug auf das Thema bisher unheilsam vermischt war, wird sortiert und neu geordnet. Was Ausgeschlossen war, wird einbezogen, in die Wahrnehmung gebracht. Beide Interventions-Arten eröffnen neue Sichtweisen und Wahlmöglichkeiten für den Klienten oder die Klientin.
 
Im Lösungsbild werden neue Perspektiven und Seinsweisen körperlich erlebbar und können sich im Alltag heilsam entfalten.